Du ertastest mit deinen Füßen den Weg, der immer mehr abfällt. Grasbüschel und hastig ertastete Äste geben dir Halt. Von fern meinst du ein leises Kichern zu vernehmen. Dein Blick schweift über den dichten Nebel und bleibt an einem aufblitzenden Licht hängen. Es scheint einen Moment im Zickzack zu hüpfen und ist schon wieder verschwunden. Vorsichtigen Schrittes machst du dich auf den Weg in die Richtung, in der das Licht verschwunden ist.
Deine Füße tragen dich über feuchter werdenden Boden, hin und wieder streift ein Zweig deine Haare oder dein Gesicht. Es wird kühler und wieder meinst du, leises Kichern zu hören, das die Stille durchdringt. Der Weg wird unebener und rutschiger, der feuchte Nebel lässt deine Haare am Kopf kleben. Hin und wieder hörst du das Geräusch von Wasser. Du gehst langsamer und tastest sorgfältig nach deinem Weg, um nicht im sumpfigen Boden stecken zu bleiben.
Ein Käuzchen ruft.
Das bläuliche Licht, das nun aufblitzt, ist fast greifbar nah. Es tanzt zwischen schattenhaften Bäumen und bewegt sich von dir weg. Du willst ihm folgen und erst in letzter Sekunde erkennst du den trügerischen Boden. Vorsichtig tastest du dich weiter, du achtest auf deinen Weg und nicht auf die tanzenden Lichter, die nun um dich her schwirren, tanzen, dich locken und dir zuflüstern.

